Beispiel: „Regalux Steckregal“, 180 cm hoch, 90 cm breit, 40 cm tief, 175 kg Tragkraft pro Boden

Schwerlastregale als Steckregale sind eine echte Option, wenn es darum geht, z.B. im Keller etwas Ordnung zu schaffen. Vor die Nutzung hat der liebe Gott – oder der Hersteller – aber den Aufbau gestellt.
Nachdem wir nun 15 solcher Regale aufgebaut haben, hier ein paar Tips vor allem für Online-Käufer:

Steckverbindung der Regalstützen
Steckverbindung der Regalstützen

1. Die Regalträger sind bei den einfachen und günstigen Regalen nicht durchgängig (sonst wären die Pakete ja mindestens 180 cm lang). Die Träger bestehen jeweils aus zwei Teilen, die genau auf halber Höhe des späteren Regals mit einer interessanten Konstruktion verbunden werden. Wirklich vertrauenserweckend fand ich diese Verbindung nicht – aber bislang ist uns noch kein Regal zusammengebrochen.

2. Exakt in der Mitte kann man keinen Regalboden plazieren, denn dort sitzen in zwei der dafür nötigen Öffnungen die oben beschriebenen Verbindungsteile. Es ist evtl. auch keine gute Idee, im unteren Regalteil nur einen statt der lt. Anleitung vorgesehenen zwei Böden anzubringen.

3. Ein Tropfen Öl – und es flutscht.

Metalllippen vor dem Einsetzen ganz leicht ölen
Metalllippen vor dem Einsetzen ganz leicht ölen

Die Querträger für die Regalböden werden mit jeweils zwei Metalllippen in entsprechende Ösen der Regalträger eingesteckt. Das ist sehr hakelig, mal wollen die Lippen nicht in die Öse, mal knicken sie auf halber Strecke ab u.v.m. Diesen Ärger kann man sich sparen, indem man diese Metallteile vor dem Einsetzen ganz leicht ölt. Es reicht schon aus, mit einem Tropfen Öl auf einem LAppen darüber zu wischen.
4. Beim Tragen an der unteren Hälfte anfassen: Die Querträger der Regalböden werden allesamt nur von oben eingesteckt und nicht fixiert. Darum darf man das Regal – z.B. zum Aufstellen – nur an den senkrechten Trähgern anfassen. Und weil auch die Träger nur aufeinander gesteckt sind, darf man auch nur am unteren Teilstück anfassen – sonst zerlegt man das Regal beim Anheben in seine Einzelteile.
5. Ohne Wandbefestigung wird es brenzlig: Wie die meisten Regale benötigen auch die Steckregale m.E. eine Befestigung an der Wand. Ansonsten ist das Verhältnis von Höhe zu Aufstellfläche so ungünstig. dass sie doch recht leicht umkippen können.

6. „2 in 1“ ist das nicht ganz:

Regalträger mit Kunststoff-Fuss
Regalträger mit Kunststoff-Fuss

Unser Anbieter wirbt damit, dass man statt eines Regals auch zwei halbhohe daraus machen könne und/oder eines als Werkbank nutzbar wäre. Für eine Werkbank fehlt es dem Teil aber definitiv an der inneren Stabilität, die selbst ein Gelegenheitshandwerker von einer Werkbank erwarten würde. Und zwei vollwertige Regale halber Höhe werden es auch nicht, denn dem Paket liegen nur vier Standfüßchen bei, so dass das zweite Halbregal mit den scharfen Trägern auf dem Boden stehen würde – das mag nicht jeder Bodenbelag.

Fazit:

Trotz der beschriebenen Einschränkungen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unserer Regale (<a target=“_blank“ href=“http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&camp=1638&creative=19454&field-keywords=lagerregal%20180%2090%2040&linkCode=ur2&rh=n%3A3167641%2Ck%3Alagerregal%20180%2090%2040&site-redirect=de&tag=doktorandenfo-21&url=search-alias%3Dkitchen“>Steckregal für den Keller</a><img src=“https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=doktorandenfo-21&l=ur2&o=3″ width=“1″ height=“1″ border=“0″ alt=““ style=“border:none !important; margin:0px !important;“ />) absolut in Ordnung. Aufbauen muss man sie ja nur einmal und herumgetragen werden sie auch nicht. Wer eine Werkbank sucht, sollte besser kein Regal kaufen.